Rambler's Top100

a r t i s t Ivan Lykianov www.art-ivan.com

e x h i b i t i o n
Bridges of Time
L u x e m b o u r g
The Russian cultural center of a science and culture 2005

Bridge Alexander-III in Paris, 70õ90, 2004

Bridge of memoirs, 80õ80, 2004

Golden Gates of Luxembourg, 80õ80, 2004

Between heaven and earth, 80õ80, 2004

Bridge of sighes (Rialto), 80õ80, 2004

Bridge of histories, 80õ80, 2004

The channel of reflections, 60õ80, 2004

The Luxembourg melody, 55õ75, 2004

Foggy morning, 70õ90, 2004


 


"Luxemburger Wort"
nespepar N 43, kultur, 22 februar 2005
"Bridges from a saffron"

Loukianov wurde 1969 in Moskau geboren. Nach dem Abschluss der Akademie fur Polygraphie, Fakultat fur Monumentalmalerei (die auch Fresken- und Wandmalerei beinhaltet), wandte er sich der Graphik und Leinwandmalerei zu. Er nahm bereits an zahlreichen Ausstellungen in der ganzen Welt und vor allem an Graphikwettbewerben erfolgreich teil. Seine Werke befinden sich im St. Petersburger Puschkin-Museum und im Privatbesitz des Grafen Musin-Puschkin. Sieben Holzschnitte, die u. a. den heiligen Georg zeigen, brachte der Moskauer Maler nach Luxemburg mit.

Der Ikonenmalerei entlehnte Loukianov den Goldschimmer des Abendlichtes, in das er sein Gemalde mit der beruhmten Kulisse der Seufzerbrucke Venedigs taucht. Es sei die Mystik, so sagt er, im Andenken an eine unerfullte Liebe.

Eine andere Darstellung, diesmal in einer Sphare aus lichtem Blau vor Sonnenuntergang, widmet er dem "Pont Adolphe": Die ganze Szenerie, Brucke, Hauser und Baume vermittelt den Eindruck des Schwebens.

Als Gegenstuck dazu "Die goldenen Tore Luxemburgs". Es ist die gleiche Ansicht bei Sonnenaufgang, in helles Licht gehullt, wie mit Safranfaden eingefarbt. Der Kunstler liebt es, wie ein Komponist, seine Motive zu variieren. Die beiden Gemalde "Sonnenblumen" tauchen einmal aus dem Farbbad mit brokatenem, einmal mit kobaltblauem Hintergrund auf: ein Spiel mit Stil und Blumenstielen.

"Ein wei?es Licht auf Lilien" entstand an einem Morgen: Federleicht schwenken sich riesige Lilien aus ihren hohen, glatten, kobaltblauen Glasvasen, welche einfach in die Welt gesetzt sind vor traumhart zartem, kaum angedeutetem Hauserkranz, viel kleiner als die Lilien, irgendwo im Suden. Bei seinem Luxemburger Kurzaufenthalt 2004 skizzierte er die Hauptstadt. Die Brucken in der Oberstadt wie im "Grund" faszinierten ihn vor allem. Viele russische Maler haben sich bereits daran gewagt. Doch die Malereien des feinsinnigen Loukianov betoren durch einen besonderen Charme mit ihrem Hauch von Farbspielen und einer seidigen Inspiration. Die Vernissage wurde umrahmt vom eindrucksvollen Trompetenspiel des Wolgograder Komponisten und Musikers Sergej Moisseev. Er bot eine Kostprobe aus eigenen Werken, amerikanischem Jazz und russischer Folklore.

Annabelle fon Broich